Weinkorken kaputt. Und nun?
In unserer Wein-Kolumne Im Kern. schauen wir genauer hin, räumen mit Wein-Klischees auf, zeigen Haltung, gehen tiefer und fragen auch mal nach dem Sinn. Ohne Lärm und Tamtam. Dafür mit Herz und der uns eigenen Art.
Die heutige Kernthema lautet:
Mir ist der Weinkorken abgebrochen. Was kann ich tun?
Wenn der Korken knackt und in der Flasche festhängt (am besten noch in kleinste Einzelteile zerlegt), ist das natürlich ärgerlich.
Aber auch kein Drama oder schon gar ein Grund, die Flasche zu entsorgen oder mit der Bohrmaschine zu bearbeiten.
Hier sind 3 Tipps für dich (natürlich praxiserprobt), damit du trotzdem zu deinem Wein kommst:
1. Der Schraubenzieher-Trick
Stecke einen sauberen Schraubenzieher in den restlichen Korken und drücke ihn langsam nach unten. Ja, der Korken wird im Wein landen. Doch du kannst ihn danach problemlos durch ein feines Sieb filtern. - Bonus: Du hast den Wein gleich dekantiert!
2️. Korkenzieher erneut ansetzen
Wenn der festsitzende Teil des Korkens noch einigermassen ganz ist, setze den Korkenzieher ein zweites Mal an. Wichtig: Ziehe den Korken heraus, statt ihn zu drehen. Und vor allem: Mach langsam und sei geduldig! Beides wird belohnt. Versprochen.
3. Korkenspange nutzen
Die richtig guten kosten was, sind aber sehr nützlich: Korkenspangen. Dazu schiebt man die Federn der Korkenspange vorsichtig zwischen Korken und Glas und zieht sie dann langsam nach aussen. Dadurch wird der Korken herausgeschoben.
Und ja, Wein trinken ist also manchmal eine kleine Herausforderung. Doch sowas gehört zum Abenteuer dazu, oder?
In dem Sinne: Hab' einen tollen Wochenausklang und auf die "Hürden" des Lebens!


