Sind Weine bei Vollmond anders?
In unserer Wein-Kolumne Im Kern. schauen wir genauer hin, räumen mit Wein-Klischees auf, zeigen Haltung, gehen tiefer und fragen auch mal nach dem Sinn. Ohne Lärm und Tamtam. Dafür mit Herz und der uns eigenen Art.
Heute widmen wir uns der Frage:
Schmecken Weine bei Vollmond anders?
Schon seit der Antike spielen die Mondphasen in Landwirtschaft und im Weinbau eine Rolle. Vielleicht orientieren sich deshalb bis heute viele Winzer:innen, Weinlieber:innen und Fachleute daran.
Denn: Die Biodynamik ist seit einigen Jahren wieder in aller Munde (im wahrsten Sinne). Stark vereinfacht basiert sie auf drei Annahmen:
1. Mondzyklen haben einen Einfluss auf die Pflanzenwelt.
2. Mit dem Rhythmus der Zyklen zu leben und arbeiten, unterstützt und stärkt sämtliche Prozesse - von der Aussaat bis zum Genuss.
3. Bestimmte Mondzyklen eignen sich besser als andere für bestimmte Aufgaben (z. B. Blütentage = Bepflanzung und Ernte).
Schmecken Weine an Vollmond also besonders gut?
Zum Glück ist und bleibt Geschmack etwas hochindividuelles. Erfahrungsgemäss werden Weine an Vollmond jedoch oft als verschlossener und dumpfer empfunden.
Solltest du am nächsten Vollmond (02.04.) also lieber keinen Wein trinken?
Das musst allein du entscheiden. Bei uns wird es vermutlich einen Schluck vom Vollmondpirat von Keller am See (Link) geben.
Dessen Trauben werden übrigens an Vollmond geernet und verarbeitet. Und er wird auch nur bei Vollmond abgefüllt.
In diesem Sinne: Aaaauuuuh & Cheers!


